Deutsche Medien möchten die USA von Trump befreien

Besonderheiten in Regionalblättern? Nein, die Öffentlich-Rechtlichen schreiten voran. Zum Beispiel der ZDF-Washingtonkorrespondent Elmar Theveßen. Der kommentierte die „Machtdemonstration“ von USA-Präsident Trump als „Angriff auf die Demokratie der USA.“ Apropos ZDF! Nur ein einziges Beispiel: Allein die Berichterstattung in der ZDFheute-Sendung vom 2. Juni und dem sich anschließenden ZDF-Spezial über die aktuelle Situation in den USA wirft Fragen auf: In der Nachrichtensendung war davon die Rede, der Präsident habe „eine friedliche Demonstration“ vor seinem Amtssitz auflösen lassen, im ZDF-Spezial war dagegen von einer „weitgehend friedlichen“ Demonstration die Rede (beide Male wörtlich). Wie „weitgehend“ waren diese Demonstration friedlich und inwieweit nicht? In den kurzen Ausschnitten der ARD-Tagesschau von dieser Demonstration war deutlich zu sehen, wie mehrere Rauchbomben auf die Polizisten geworfen wurden. Ebenfalls in der ARD-Tagesschau war davon die Rede, dass die „St. John´s Church“, vor der US-Präsident Trump eine Bibel hochhielt, vorher „von Demonstranten beschädigt“ wurde. Im ZDF fand all dies nicht statt. Des Weiteren wurden in der Tagesschau zwei Tote durch Proteste in einem Vorort von Chicago angesprochen. Das ZDF verwendete über achtmal mehr Zeit auf die Berichterstattung aus den USA als die ARD-Kollegen und hielt doch auch diese Nachricht zurück.

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