FDP: Aufrechter Gang statt Büßerhemd

„Wir sind beschämt, wir sind verletzt – wir entschuldigen uns“, dies hört man seit mehr als einer Woche täglich mehrfach von der FDP. In Parlamentsreden, Pressekonferenzen, Talkshows, sozialen Medien, in Zeitungsinterviews und an Wahlkampfständen. Man hat den Eindruck: Die FDP hat das Büßerhemd angezogen. Umfragen belegen bislang nicht, dass Demutsgesten und Selbstzerknirschung von den Wählern goutiert würden. Die Hamburger FDP, die mit Anna von Treuenfels eine tolle Spitzenkandidatin hat, hat sich nach Thüringen sofort und vehement „distanziert“, aber muss trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) zittern, ob sie die 5-Prozent-Hürde reißt.

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