In Rom zittern die alten Eliten vor dem Wahljahr 2020

„Das gesamte Bildungsministerium wird verändert, um Nachhaltigkeit und Klima zentral in unserem Bildungssystem zu verankern“, sagt der italienische Bildungsminister Lorenzo Fioramonti. Es sind Zeichen wie diese, die eine Re-Europäisierung Italiens bewirken sollen. Mit der neuen sozialdemokratisch-basislinken Regierung kehren auch die bereits unter Ex-Premier Matteo Renzi begonnenen, ideologischen „Germanisierungsprozesse“ zurück, die Italien auf eine Linie bringen sollen, die man gerne „globalistisch“ schimpft. Vor wenigen Monaten, als noch Familienminister Lorenzo Fontana das Ruder in der Hand hielt, sprach man über Landverteilungen an Familien mit mindestens drei Kindern; man sprach von der Verteidigung der traditionellen Familie und christlichen Werten; es war eine Zeit, in der Matteo Salvini mit Rosenkranz in der Hand das unbefleckte Herz Mariens anrief. Heute dagegen dominieren Themen wie Sterbehilfe, die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare und die fröhliche Umarmung der Massenimmigration. Gedanken für ein Gesetz gegen „Trans- und Homophobie“ machen die Runde.

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